Facebook-Mitarbeiter sprechen Zuckerberg zur politischen Werbepolitik an

Facebook-Mitarbeiter haben einen offenen Brief an Regisseur Mark Zuckerberg geschickt. Laut der New York Times bestehen sie auf einem Verbot von Lügen in politischer Werbung.

Der Brief wurde von mehr als 250 Personen unterzeichnet. Mitarbeiter glauben, dass politische Anzeigen, die Lügen enthalten, gegen das laufen, wofür Facebook steht.

“Desinformation betrifft uns alle”, heißt es in dem Brief. “Wir sind entschieden gegen diese Politik. Wir schützen niemanden damit, sondern lassen Politiker unsere Plattform als Waffe verwenden. Sie zielen auf Menschen ab, die glauben, dass alles, was Politiker posten, zuverlässig ist.”

Im vergangenen September kündigte Facebook an, dass es keine faktengeprüften Aussagen der Politiker geben werde. Diese Nachrichten werden ebenfalls nicht blockiert. Der Nachrichtenwert hat laut Unternehmen Vorrang, obwohl die Politik gegen die Regeln der Plattform verstößt.

Die einzige Ausnahme ist “wenn Nachrichten Menschen gefährden”.

Facebook-Mitarbeiter bestehen darauf, dass Politiker nur eingeschränkt in der Lage sind, potenzielle Wähler anzusprechen. Die Mitarbeiter möchten auch, dass politische Werbung von separaten Faktenprüfern bewertet wird.

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